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Eltern
Ernährungsberatung
Liebe Eltern!

Immer wieder ist auffallend, dass ein Großteil der Kinder eine süße Jause von zu Hause mitbekommt.

Kinder sind von Natur aus "süße" Wesen. Der erste Geschmack den sie kennenlernen ist SÜß. In Form des Fruchtwassers und nach der Geburt mit der Muttermilch prägt sich diese Geschmacksrichtung ein und gibt ihnen eine Art "Ursicherheit". Auch bei der ersten Nahrungsumstellung bleibt es süß - Karotte, Kürbis, Reis, Äpfel, Birne.

Problematisch wird es ab dem Zeitpunkt, wenn raffinierter Zucker (herkömmlicher Kristallzucker), Weißmehl, Extrawurst (sehr zuckerhältig), Schokolade, Gummibärchen und dergleichen Einzug halten und auf dem täglichen Speiseplan überhand nehmen.
Diese Art von Zucker, auch industrieller Zucker genannt, braucht unter anderem Eisen und Kalzium um im Körper aufgespaltet und verarbeitet werden zu können.

Studien haben erwiesen, dass Kinder die nicht ruhig sitzen und sich nur schwer konzentrieren können, oft an einem Kalziummangel leiden.

Wie kommt man nun aus diesem Zuckerlabyrinth? Kinder sind von Haus aus neugierig und experimentierfreudig. Wenn ein Kind beim ersten Kosten ein Nahrungsmittel ablehnt, heißt das nicht, dass es so bleibt. Bis zu 15 Mal muss etwas gekostet werden, um es wirklich vom Speiseplan streichen zu können.

Was wäre eine Jausenalternative?
Der wichtigste Bestandteil ist einmal das Brot beziehungsweise das Getreide aus dem die Jause besteht, dann hat man schon gewonnen.
2 Scheiben reines Roggenbrot liefern die gesamte Mineralstoffmenge, um den gesamten Tagesbedarf zu decken.

Auch Dinkel ist sehr mineralstoffreich. Vor allem sind in ihm die Vitamine der B Reihe enthalten, die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Außerdem hat er eine gute Backeigenschaft. Der geliebte Marmorgugelhupf mit Dinkelmehl und Rohrohrzucker und es kommt der ganzen Familie zu Gute. Nüsse, Studentenfutter, selbst hergestellte Apfelringe, roter Paprika, ... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Umstellung wird nicht von Heute auf Morgen gehen, sondern in kleinen Schritten und nach anfänglicher Euphorie wird vielleicht ein "Rückfall" kommen. Hier ist Kompromissbereitschaft gefragt. Was ist für alle tragbar?
Einfach einmal ausprobieren!

Beratung:
Sybille Fink
Dipl. Expertin für Kindergesundheit